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on Tiptoe

Somalikatzen
seit 1983
Tel: 04102-53796

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Hallo und miau erst mal!
Herzlich willkommen auf den Seiten unserer kätzischen Mitbewohner!

Wir leben seit 1982 mit Somalis zusammen und züchten bisher ausschließlich in wildfarben und sorrel. Unsere Katzen teilen sich mit uns Tisch und Bett, alle Räume in 3 Etagen (Naja, das Arbeitszimmer ist meist tabu!) und verfügen über ein feudales Außengehege. Sie sind nicht immer begeistert über die wuseligen Minis, die etwa zweimal im Jahr auftauchen und nach 13 Wochen wieder verschwinden, aber mehr oder weniger ertragen sie es mit Gelassenheit. Als Kastrat steht man ohnehin über den Dingen, und ansonsten kann man doch gerne einmal mithelfen, die Youngster fit fürs Leben zu machen.

Für den ersten Eindruck mag diese Kurzfassung genügen.

Ich denke aber, dass der Versuch eines detaillierten Überblicks über den bisherigen Anteil der Katzen der Cattery "on Tiptoe"an der Somalizucht seit dem Eintrag 1983 zumindest für einige von Interesse sein könnte, zumal sich in Stammbäumen einiger Linien gelegentlich noch oder wieder Namen finden, die hier in einen Zusammenhang gestellt sein sollen. Vaskan und Vienna

Unser erster Wurf kam im Juli 1983 zur Welt (Sienna und Ginger (Bär genannt) on Tiptoe), der in Gänze bei uns blieb und alt wurde.
Unsere ersten Zuchtkatzen waren Alexa vom Adel (wildfarben) und Fiona von Feropival (sorrel). Mit der ersten brachen wir die Zucht nach 2 Würfen von insgesamt 3 Tieren ab, da sie jeweils bei einer Amme aufwachsen mussten. Die letztere war zwar eine fantastische Mutter, die Kitten entsprachen aber nicht so ganz unseren Vorstellungen in Typ und Farbe, zudem gab es auch hier Defekte.
Da hatten wir nun zwei frühe Kastraten!

Missani Dann schwatzen wir Hermann Schreiner das einfach umwerfende Frätzchen Arianne de l'ile Gitanes (sorrel) ab, die halbjährig bei uns einzog und den Grundstein legte für den "on Tiptoe-Kopf" (der Begriff stammt nicht von mir!).
Außerdem hatten wir das Glück, in Christa Rieger und Ingrid Filgraebe, und - was den theoretischen Anteil betraf, auch in Hermann Schreiner, sehr kompetente und kooperative Berater mit einem großen Erfahrungsvorsprung in Aby- und Somalisachen zu finden.

Aus Ariannes 1.Wurf 1986 mit "Sylabe's Ali-Baba" behielten wir Crimson on Tiptoe (sorrel), besser unter "Sammy" bekannt.
Er hat bei uns 6 x gedeckt. Sein bekanntester Sohn war "Lovedream's Cassedy" (sorrel) bei Fam.Brandt.

Madaras 1988 nach einer Verpaarung mit dem Aby var sorrel "Damis de Conlécoeur" blieb Carnaby on Tiptoe (sorrel) bei uns. Für Typ und Farbe bei den Somalis war er ein echter Glückstreffer. Noch heute ist er für unsere Überzeugung zuständig, dass der Somalizucht eine Verquickung mit einer Abylinie gut tun kann.
Carnaby hat von Anfang 1990 bis April 1991 12 x gedeckt. Für die Zucht relevant sind vor allem Kater-Nachkommen geworden: "Quaterman v.d.Linderhöhe" begründete die Somalizucht in Leningrad.
"Lovedream's Estephan" hat viele Jahre potent bei Fam.Eichblatt gelebt. "Foxi Zaid van Abydos" wurde von Kitty de Bruin an Christa Josemans (NL) verkauft. "T.C.v.d.Linderhöhe" ging an Fam.Lensing nach NL. Es gab auch einige Töchter, die in die Zucht gingen, allerdings aus unterschiedlichen Gründen nicht sehr oft in Stammbäumen auftauchen: Skookian v.d.Linderhöhe, die heute noch bei uns lebt, "Sarafina on Tiptoe",
"Sinhá on Tiptoe" und "Marison de Conlécoeur".

Im Laufe der Jahre blieben mehrfach Katzen im Haus:
1989 wurde Michigan on Tiptoe (sorrel) geboren.
     (in die Zucht gingen Madison, Safari, Cachou + Cadiz bei uns)
1993 wurde Cadiz on Tiptoe (wildfarben) geboren.
      (Batavia, Fiona, Flanagan + Fayence)
1996 setzte Fayence on Tiptoe (wildfarben) die Tradition fort.
      (Missouri, Medley, Lafayette, Chablis + Missoni + Pattaya)
1998 kam Missoni on Tiptoe (sorrel) zur Welt, mit der wir leider nur einen Wurf hatten, aus dem aber immerhin ein Schätzchen wie "Guinness on Tiptoe" hervorgegangen ist.
1999 zeigte uns Pattaya on Tiptoe (Aby var. wildfarben) erfreulich deutlich, dass der erneute Versuch, Abessinierblut in die Somalizucht zu integrieren, erfolgreich und richtig war.
      (Katonya, Kamali + Kalahari + Viventy)
2001 blieb Kalahari on Tiptoe (sorrel) bei uns,
      (Paisley, Makeda + Massary)
2002 dann Viventy on Tiptoe (wildfarben).
2005 erleichterte eine heranwachsende Massary on Tiptoe (sorrel) die frühe Kastration ihrer Mutter Kalahari.
2006 schien es uns angebracht, auch von Viventy eine Tochter zu behalten: Tabanya on Tiptoe (sorrel)

Fayence und Pattaya Der momentane Stand nach über 20 Jahren Zucht bei uns ist dieser: Wir leben mit 6 Somalidamen, drei davon sind kastriert. Vor kurzem zog ein dänischer Jungkater bei uns ein: DK Badina's Riyo (Somali wildfarben) geb.06.10.2005, den Eva Baden uns anvertraut hat. Er wird vielleicht, wenn's denn klappt, im Hause zweimal decken, aber vor allem für die Bewohner unseres Hauses ein "Begleitkater" sein, denn so viel Weiblichkeit verlangt nach einem männlichen Gegengewicht. Zur Zeit haben wir eigentlich ein Mädchen zuviel, sind aber noch unentschieden, was wir in dieser Hinsicht unternehmen. Sollen wir Tabanya noch aus dem Haus geben oder Viventy nach dem nächsten Wurf (ihrem 4.) kastrieren? Da Tabanya sich mit dem Erwachsenwerden noch Zeit lässt, ist keine Eile geboten.

In der letzten Zeit liebäugeln wir mit der noch vagen Idee, den alten "on Tiptoe-Typ" zurück zu gewinnen, der irgendwie in den letzten Jahren abhanden kam. Das Wie ist aber noch einige Überlegungen wert. Wie auch immer die Umsetzung aussehen oder gelingen mag, wir werden uns grundsätzlich an diese selbst auferlegten Regeln halten: Wir werden nicht mehr als zwei potente Kätzinnen haben wollen. Es gibt nicht mehr als zwei Würfe im Jahr. Unser Farbspektrum wird sich weiterhin in schöner Ausgewogenheit auf wildfarben und sorrel beschränken. Die Harmonie und Verträglichkeit in der Katzengruppe hat Vorrang vor züchterischen Ambitionen.

Carnegie,Cachou und Cadiz Weitere Zuchtziele zu konkretisieren, fällt uns zur Zeit ziemlich schwer. Zwar ist uns bewusst, dass jede Deckung, jeder Wurf, auch wenn kein Kind an einen Züchter geht, mit Zucht gleichzusetzen ist. Jedoch empfinden wir uns stets mehr als Liebhaber von Somalis als dass für uns die Zucht im Vordergrund steht. Es mangelt uns dazu ein wenig an Ehrgeiz. Was aber bitte nicht verstanden sein soll als nachlässige Planung der Würfe und zufällige Auswahl der Eltern. Wenn aber schon Zucht, und züchten tun wir natürlich schon, dann stehen in aller erster Linie die Gesundheit (denken wir doch an die inzwischen lange Liste der rassepezifischen Erkrankungsmöglichkeiten) und das Wesen der Jungtiere im Vordergrund. Das sind wir allen neuen Besitzern unserer Katzen schuldig. Wenn denn auch noch Typ und Farbe ansprechend sind, dürfen wir und eventuell der nächste Züchter sich glücklich schätzen.

Edda und Christian Delank
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102-53796